Redispatch 2.0 einfach meistern.
Mit einer durchgängigen IT-Plattform, die alle Marktrollen verbindet und Prozesse vollständig automatisiert.

Effizient. Gesetzeskonform. Zukunftssicher.
Im Rahmen des Redispatch 2.0 müssen Netzbetreiber, Einsatzverantwortliche, Betreiber technischer Ressourcen und Lieferanten komplexe Prozesse, strenge regulatorische Vorgaben und steigende Datenmengen bewältigen. Die KISTERS-Lösung für den Redispatch 2.0 bietet eine integrierte, automatisierte und sichere Plattform, um diese Aufgaben effizient zu bewältigen – von der Erfassung der Anlagedaten über die Prognose bis zur Übergabe der Ausfallarbeit an die Bilanzierung und Abrechnung. Das Besondere an unserer Software-Plattform: Sie deckt den gesamten Prozess des Redispatch 2.0 über Rollengrenzen hinweg ab. Auch Steuerbarkeitstests von Netz-Einspeisern nach §12a EnWG lassen sich damit durchführen.
Ihr Vorteil: Prozessdurchgängigkeit, höhere Datenqualität, volle Transparenz und hochautomatisierte Abwicklung.
Mehr als 200 Kunden machen bereits gute Erfahrungen mit unserer RD2-Plattform.
Was müssen die Marktrollen im Redispatch 2.0 beachten?
Redispatch gelingt nur im Zusammenspiel aller Akteure: Netzbetreiber, Einsatzverantwortliche, Betreiber der technischen Ressourcen, Bilanzkreisverantwortliche und Lieferanten. Unsere RD2-Plattform führt diese Rollen auf einer gemeinsamen Datenbasis zusammen – mit klaren Prozessen, rollenspezifischen Benutzeroberflächen und vollständiger Nachvollziehbarkeit aller Schritte des Energiemanagements. So entsteht ein durchgängiger, sicherer und effizienter Redispatch-Prozess.

Was ist die KISTERS-RD2-Plattform?
Zum Redispatching sind alle Marktakteure auf möglichst automatisierte Software angewiesen, die alle Abläufe regelkonform und mit geringem Personaleinsatz unterstützt. KISTERS stellt hierzu rollenspezifische Software-Lösungen als Software as a Service (SaaS) aus der KISTERScloud bereit. Sie sind Teil eines modularen, leitsystemunabhängigen, skalierbaren und integrierbaren Lösungskonzepts, das sowohl mit anderen KISTERS-Systemen als auch mit Drittsystemen kombinierbar ist, und somit eine passgenaue und kosteneffiziente Umsetzung unterschiedlicher Szenarien ermöglicht. Dank ihrer Multimandantenfähigkeit lässt sich mit der KISTERS-Plattform die RD2-Abwicklung auch als Dienstleistung für Dritte anbieten.
In der KISTERScloud werden Sie von notwendigen IT-Anpassungen weitestgehend entlastet. Unsere SaaS-Lösung in der KISTERScloud ist nach ISO 27001 zertifiziert und für kritische Infrastrukturen (KRITIS) geeignet. Wir unterstützen Sie auch bei der KRITIS-Bewertung. Die Redispatch-2.0-Plattform basiert auf einer modernen, modularen Architektur und sorgt so für die Zukunftssicherheit Ihrer Redispatch-IT.
Unsere Redispatch-Plattform deckt den gesamten Prozess über Rollengrenzen hinweg ab. Copyright: KISTERS
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Was ist der Redispatch 2.0? - Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Was ist Redispatch 2.0 und warum ist er notwendig?
Redispatch 2.0 ist die Weiterentwicklung des bisherigen Engpassmanagements mit dem Ziel, Netzengpässe vorausschauend, einheitlich und marktorientiert zu steuern. Deshalb werden seit Oktober 2021 alle Erzeugungs- und Verbrauchsanlagen ab 100 kW einbezogen – unabhängig von Technologie, Steuerbarkeit oder Direktvermarktung.
Damit entsteht eine netzübergreifende Koordination auf Basis von Prognosen, Planwerten und Nichtverfügbarkeiten, die alle Marktrollen über standardisierte Kommunikationsprozesse verbindet. Unsere RD2-Plattform bildet diese komplexen Prozesse vollständig digital ab – inklusive Prognosen, Planwertabstimmung und Berechnung der Ausfallarbeit.
Welche Rolle spielt §12 EnWG (Steuerbarkeit von Anlagen) in diesem Zusammenhang?
Gemäß §12 Abs. 1 EnWG sind Netzbetreiber verpflichtet, die technische Steuerbarkeit von Anlagen sicherzustellen, die für den Redispatch relevant sind. Künftig müssen sie nachweisen können, dass entsprechende Einrichtungen, Kommunikationswege und Prozesse vorhanden und funktionsfähig sind. Unsere RD2-Plattform unterstützt diesen Nachweis digital:
- Erfassung und Verwaltung aller steuerbaren Anlagen (inkl. Fernwirkinformationen)
- Dokumentation von Abrufen, Rückmeldungen und Statusänderungen
- Integration mit Leitsystemen und Schaltvorgängen
- Revisionssichere Protokollierung gemäß regulatorischen Anforderungen
Alle für den Nachweis relevanten Informationen stehen zentral, aktuell und prüfbar zur Verfügung.
Wie werden Stammdaten und Prozessdaten zwischen den Marktrollen sicher ausgetauscht?
Die Datenkommunikation im Redispatch 2.0 erfolgt über BDEW-konforme Prozesse auf Basis von EDIFACT und XML-basierten Marktformaten. Dabei übernimmt unsere RD2-Plattform:
- automatisierten Import und Export der Stammdaten (z. B. Anlagenparameter, Bilanzkreise, Zuordnungen),
- Versionsverwaltung von Datenänderungen,
- Validierung und Plausibilisierung vor dem Versand,
- BSI-konforme Absicherung der gesamten Marktkommunikation, sowie
- Monitoring des gesamten Nachrichtenaustauschs.
Sicherheit hat bei uns höchste Priorität. Unsere KISTERScloud-Lösungen sind auf kritische Infrastrukturen ausgerichtet, zertifiziert nach ISO 27001, BSI TR-03109-6 und TüV TSI, sowie testiert nach SOC 2 Typ II und BSI C5 Typ II. Damit bieten wir höchste Sicherheitsstandards für die Redispatch-Abwicklung in Ihrem Netzbereich.
Wie erfolgt die Prognose- und Planwertbildung im Redispatch 2.0?
Historische Daten, Wetterinformationen und Sensitivitätsanalysen bilden die Grundlage für Engpassprognosen, Planwertversand und Maßnahmenabstimmung. Unsere RD2-Plattform bietet Komponenten zur Prognoseerstellung und Planwertberechnung.
Funktionen im Überblick:
- Erstellung von Netz- und Anlagenprognosen auf Viertelstundenbasis
- Güteprüfung der Prognosen mit Abweichungsanalyse
- Sensitivitätsberechnung zur Bewertung des Netzverhaltens
- Automatischer Planwertversand an beteiligte Marktrollen
So können Netzbetreiber und Einsatzverantwortliche frühzeitig potenzielle Engpässe erkennen und Maßnahmen koordinieren – schnell, nachvollziehbar und mit hoher Datenqualität.
Wie wird die Ausfallarbeit berechnet?
Die Ausfallarbeit beschreibt die Energiemenge, die aufgrund einer Redispatch-Maßnahme nicht eingespeist oder verbraucht wurde. Sie wird zur Ermittlung von Entschädigungen und bilanziellen Korrekturen benötigt. Unsere RD2-Plattform unterstützt den Prozess durch:
- automatisierte Berechnung der Ausfallarbeit durch Bestimmung der Ausfallarbeit je Technischer Ressource (TR) gemäß BDEW-Leitfaden,
- Integration von Ersatzwetterdaten bei unvollständiger Messwertlage,
- automatisierte Abstimmung (Clearing) zwischen Netzbetreiber und Anlagenbetreiber, und
- Aggregation der Ausfallarbeit auf Marktlokationsebene (MaLo) und Übergabeschnittstelle zu Bilanzierungssystemen.
Damit lassen sich Redispatch-Maßnahmen nicht nur technisch, sondern auch wirtschaftlich korrekt nachvollziehen.
Wie unterstützt die KISTERS-RD2-Plattform bei der Umsetzung von Abrufmaßnahmen?
- Vollautomatisierte Prüfung und Weitergabe eingehender Maßnahmen-Aktivierungen
- Marktkonformer Versand und Empfang via Connect+
- Rückmeldungen an den anf. NB und Informationsmeldungen an EIV und LF
- Im Aufforderungsfall: Weitergabe der Abrufe des vorgelagerten (anweisenden) NB an den EIV
- Im Duldungsfall: Weitergabe automatischer Abrufe und deren Steuerung im Leitsystem
- Declustering: Aufteilung einer Anforderung auf die steuerbaren Ressourcen eines Clusters
- Schnittstelle zur Ausfallarbeitsberechnung und zur Bilanzkreisbewirtschaftung
Wie unterstützt die KISTERS-RD2-Plattform die Einhaltung regulatorischer Vorgaben (BNetzA, BDEW, EnWG)?
Alle Prozesse orientieren sich an den jeweils gültigen Vorgaben und Prozessbeschreibungen von BDEW, BNetzA und EnWG. Das umfasst:
- Einhaltung der aktuellen Prozessbeschreibungen (z.B. GPKE, MPES, MaBiS, Redispatch-Prozessbeschreibung 2.0)
- Regelkonforme Kommunikationsverfahren und Fristenmanagement
- Dokumentations- und Archivierungspflichten gemäß EnWG und Datenschutzanforderungen
- Automatische Updates bei regulatorischen Anpassungen
So bleibt das System dauerhaft konform – ohne dass Anwender manuell nachjustieren müssen.
Kann man mit der KISTERS-RD2-Plattform Redispatching als Dienstleistung für weitere EVU umsetzen?
Ja, in puncto „Redispatch 2.0 als Dienstleistung“ hat sich die Plattforum bereits mehrfach im Praxiseinsatz bewährt. Jeder Kunde hat dann seinen eigenen Mandanten mit eigenen Zugangsrechten und Schnittstellen und jede Marktrolle hat ihr eigenes Datenmodell mit eigenen prozessorientierten Oberflächen.
Das technische Onboarding neuer Mandanten wird zügig unterstützt und ist innerhalb kurzer Zeiträume möglich. Es existieren Schnittstellen zu vielen marktgängigen VA-, ERP- und Bilanzierungssystemen unterschiedlicher Hersteller. Darüber ist die Anbindung neuer Kunden schnell möglich.
Success Story lesenWie erfolgt die Integration der KISTERS-RD2-Plattform in bestehende IT- und Prozesslandschaften?
Unsere RD2-Plattform deckt den Gesamtprozess des Redispatch 2.0 ab und ist dabei offen konzipiert, so dass die einzelnen Komponenten auch mit den IT-Lösungen von Drittanbietern kombinierbar sind. Sie lässt sich nahtlos an vorhandene Systeme anbinden, u.a. an:
- Leitsysteme (SCADA, Netzführung)
- Energiedatenmanagement (EDM)
- Prognose- und Wetterdatendienste
- Abrechnungssysteme
Dank standardisierter Schnittstellen können bestehende Workflows weiterverwendet werden. Optional ist auch ein hybrider Betrieb möglich, bei dem einzelne Module (z.B. Prognose oder Bilanzierung) integriert, andere aber lokal betrieben werden. Auch die Kombination von einzelnen Komponenten der KISTERS-RD2-Gesamtlösung hat sich im Zusammenspiel mit Komponenten von Fremdanbietern bereits mehrfach in der Praxis bewährt.
Wie sorgt die Plattform für IT- und Datensicherheit?
- Betrieb nach ISO 27001-zertifizierten Sicherheitsstandards
- Verschlüsselte Datenübertragung (TLS 1.3, HTTPS)
- Granulares Berechtigungs- und Rollenkonzept
- Audit-Trail und revisionssichere Protokollierung
- Unterstützung von Multi-Tenant-Umgebungen und Mandantenfähigkeit
- BSI-konforme Absicherung der gesamten Marktkommunikation
Dadurch erfüllt die Plattform die Anforderungen an kritische Infrastrukturen (KRITIS) und ist sowohl für kommunale als auch private Netzbetreiber geeignet.
Wie gelingt der Einstieg in den produktiven Betrieb?
Ein modularer Einführungsansatz ermöglicht eine schrittweise Umsetzung – von der Anbindung einzelner Prozesse bis zur vollständigen Integration aller Marktrollen. Typische Projektschritte sind:
- Datenanalyse und Systemkonfiguration
- Anbindung externer Systeme (EDM, Leitsystem)
- Testkommunikation mit Marktpartnern
- Schulung und Produktivstart
Mit unserer Plattform gelingt der Übergang in den Live-Betrieb schnell und sicher.
Stand Juni 2026
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Unsere Expertinnen und Experten zeigen Ihnen in einer kurzen Live-Demo, wie Sie Ihre Prozesse automatisieren, Nachweise vereinfachen und regulatorische Anforderungen sicher erfüllen.
Was sind Steuerbarkeitstests nach Redispatch 2.0? - Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Was ist ein Steuerbarkeitstest?
Zur Vermeidung temporärer Erzeugungsüberschüsse sind Netzbetreiber verpflichtet, die Steuerbarkeit bestimmter Erzeugungsanlagen regelmäßig zu überprüfen. Grundlage hierfür ist §12a Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) sowie die Vorgaben der Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB). Ziel der Steuerbarkeitstests ist es sicherzustellen, dass Erzeugungsanlagen im Bedarfsfall zuverlässig geregelt werden können und somit zur Stabilität des Stromnetzes beitragen.
Seit 2026 betrifft diese Verpflichtung nicht nur klassische Redispatch-2.0-Anlagen, sondern auch weitere fernsteuerbare Einspeiseanlagen unterhalb der bisherigen Leistungsgrenze.
Ein Steuerbarkeitstest überprüft, ob eine Erzeugungsanlage durch den Netzbetreiber oder einen berechtigten Marktpartner technisch wie vorgesehen gesteuert werden kann. Dabei wird nachgewiesen, dass die notwendigen Kommunikationswege funktionieren und Sollwerte zuverlässig umgesetzt werden.
Je nach Anlagenart umfasst der Test insbesondere
- die Wirkleistungssteuerung,
- gegebenenfalls die Blindleistungssteuerung,
- die Überprüfung der Kommunikationsverbindungen,
- die Dokumentation der Testergebnisse.
Die Ergebnisse werden anschließend entsprechend den Vorgaben der Übertragungsnetzbetreiber dokumentiert und gemeldet.
Warum sind Steuerbarkeitstests wichtig und erforderlich?
Vor dem Hintergrund einer steigenden dezentralen Einspeisung erneuerbarer Energien steigen die Anforderungen an den sicheren Netzbetrieb. Redispatch 2.0 sorgt dafür, dass Einspeisungen bei Netzengpässen koordiniert angepasst werden können. Das bedeutet, dass Stromerzeugungs- und Speicheranlagen im Bedarfsfall durch den Netzbetreiber gesteuert werden können, um das Netz zu stabilisieren.
Damit diese Maßnahmen im Ernstfall funktionieren, muss regelmäßig nachgewiesen werden, dass die technischen Steuerungsmöglichkeiten tatsächlich verfügbar sind. Die jährlichen Steuerbarkeitstests stellen sicher, dass Anlagen nicht nur im Redispatch-Fall zuverlässig gesteuert werden können. Sie tragen zur Netzstabilität sowie zur Einhaltung gesetzlicher Anforderungen bei.
Wer muss Steuerbarkeitstests durchführen, wie oft und welche Anlagen müssen getestet werden?
Verpflichtet sind Netzbetreiber entsprechend den Vorgaben des §12a EnWG sowie den Leitlinien der Übertragungsnetzbetreiber. Die betroffenen Anlagen sind grundsätzlich jährlich zu prüfen.
Die Prüfpflicht betrifft insbesondere
- Redispatch-2.0-Anlagen,
- fernsteuerbare Erzeugungsanlagen,
- weitere Einspeiseanlagen, die nach den aktuellen ÜNB-Vorgaben in die jährlichen Prüfungen einbezogen werden.
Seit 2026 können auch fernsteuerbare Anlagen mit einer Leistung unter 100 kW Bestandteil der Erhebungsbögen der Übertragungsnetzbetreiber sein.
Wie läuft ein Steuerbarkeitstest ab?
Ein vollständiger Steuerbarkeitstest umfasst mehrere Prozessschritte:
- Testplanung
- Auswahl der zu prüfenden Anlagen
- Terminplanung
- Abstimmung mit beteiligten Marktpartnern
- Vorbereitung
- Erstellung der erforderlichen Testabrufe
- Bereitstellung der Steuerbefehle
- Kommunikation mit Leitstellen oder Einsatzverantwortlichen
- Durchführung
- Auslösen der Steuerbefehle
- Überprüfung der Reaktion der Anlage
- Dokumentation technischer Besonderheiten
- Auswertung
- Analyse der Testergebnisse
- Bewertung möglicher Abweichungen
- Nachvollziehbare Dokumentation
- Meldung
- Zusammenstellung der Ergebnisse
- Übermittlung über die Erhebungsbögen der Übertragungsnetzbetreiber
Ein standardisierter Prozess reduziert den organisatorischen Aufwand und erleichtert die revisionssichere Dokumentation.
Welche Rolle spielen die ÜNB-Erhebungsbögen?
Die Übertragungsnetzbetreiber stellen jährlich Erhebungsbögen bereit, in denen die zu prüfenden Anlagen aufgeführt werden. Verteilnetzbetreiber dokumentieren dort die Ergebnisse der durchgeführten Steuerbarkeitstests und melden diese fristgerecht zurück.
Die Erhebungsbögen bilden damit die Grundlage für einen einheitlichen Nachweis der Steuerbarkeit.
Welche Herausforderungen bestehen in der Praxis?
Viele Netzbetreiber verwalten unterschiedliche Anlagenarten mit verschiedenen technischen Voraussetzungen.
Zu den häufigsten Herausforderungen gehören:
- große Anzahl zu prüfender Anlagen,
- unterschiedliche Kommunikationswege,
- technische Besonderheiten wie nicht differenziert messbare Rundsteuerungen,
- revisionssichere Dokumentation,
- Zusammenführung aller Ergebnisse für die Meldung an die Übertragungsnetzbetreiber.
Gerade bei steigenden Anlagenzahlen wächst der organisatorische Aufwand erheblich.
Wie unterstützt Software den Steuerbarkeitstest?
Digitale Plattformen unterstützen Netzbetreiber dabei, den gesamten Prozess der Steuerbarkeitstests zentral abzubilden. Typische Funktionen umfassen:
- Planung der jährlichen Prüfungen,
- Verwaltung der zu prüfenden Anlagen,
- Erstellung von Testabrufen,
- Unterstützung der Testdurchführung,
- Auswertung der Ergebnisse,
- Reporting über die ÜNB-Erhebungsbögen,
- revisionssichere Dokumentation.
Viele Lösungen ermöglichen darüber hinaus die Verwaltung von Anlagen, die nicht am Redispatch-2.0-Prozess teilnehmen, sodass sämtliche Steuerbarkeitstests innerhalb einer gemeinsamen Plattform organisiert werden können.
Beispiel: Steuerbarkeitstests mit der KISTERS RD2-Plattform
Die KISTERS Redispatch-2.0-Plattform unterstützt Netzbetreiber bei der Planung, Durchführung, Auswertung und Dokumentation von Steuerbarkeitstests entlang des gesamten Prozesses.
Neben klassischen Redispatch-2.0-Anlagen können auch Steuerbarkeitstests für Anlagen außerhalb der RD2-Prozesse verwaltet werden. Darüber hinaus unterstützt die Plattform unter anderem
- die Erstellung von Testabrufen,
- die Generierung von Activation Documents für Duldungsfälle,
- die Kommunikation mit Einsatzverantwortlichen im Aufforderungsfall,
- Auswertungen und Übersichten,
- den Abgleich mit den Erhebungsbögen der Übertragungsnetzbetreiber,
- eine zentrale und revisionssichere Dokumentation aller Testergebnisse.
Dadurch lassen sich sowohl operative Abläufe als auch gesetzliche Nachweispflichten effizient unterstützen.
Stand Juni 2026
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Die KISTERS Redispatch-2.0-Plattform unterstützt Netzbetreiber, Einsatzverantwortliche, Betreiber technischer Ressourcen und Lieferanten bei der vollständigen Umsetzung aller Redispatch-2.0-Prozesse. Die Software automatisiert Stammdatenkommunikation, Prognosen, Abrufkoordination, Ausfallarbeit und Bilanzierungsprozesse auf einer gemeinsamen Plattform. Sie ist modular aufgebaut, cloudfähig, leitsystemunabhängig und erfüllt hohe Anforderungen an IT-Sicherheit sowie regulatorische Vorgaben.
Erleben Sie, wie einfach Redispatch 2.0 sein kann. Unsere Expert:innen beantworten gerne Ihre Fragen oder zeigen Ihnen in einer kurzen Live-Demo die KISTERS-RD2-Plattform.
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