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Günstigste Strompreise für die energieintensive Industrie

14. Dezember 2023

KISTERS IT-Lösung BelVis ResOpt zeigt, wie man Strompreise nahe Null nutzen kann

Aachen, 14. Dezember 2023.

Bild: Wer Lasten verschieben kann, kann von sehr günstigen Strompreisen in den Mittagsstunden profitieren. Die IT-Lösung BelVis ResOpt zeigt energieintensiven Industrieunternehmen unternehmensindividuelle realitätsnahe Möglichkeiten auf. (Quelle: KISTERS)

Angesichts hoher Strom- und CO2-Preise sucht die energieintensive Industrie in Deutschland und Europa nach Entlastung, um ihre Produktion abzusichern und international wettbewerbsfähig zu bleiben. Positiv bemerkbar macht sich inzwischen der massive Photovoltaik-Zubau der letzten Jahre, so dass heute schon absehbar ist, dass ab März 2024 die Börsenstrompreise in den Stunden von 10 bis 15 Uhr immer besonders niedrig – ggf. sogar nahe Null – sein werden. Daher ist es für Industrieunternehmen heute schon sinnvoll, die eigenen Prozesse so zu optimieren, dass sie genau in diesen Stunden unter Volllast produzieren können.

Damit Unternehmen der energieintensiven Industrie das volle Potenzial, das in ihren eigenen Prozessen steckt, aufdecken können, zeigt die IT-Lösung BelVis ResOpt des IT-Anbieters für die Energiewirtschaft KISTERS unternehmensindividuelle realitätsnahe Möglichkeiten auf, wie die besonders preisgünstigen Stunden am besten genutzt werden können. In ResOpt werden alle wesentlichen Anlagendaten und Prozesse eines Unternehmens in ein Optimierungsmodell überführt, mit Vertragsdaten, Strompreisprognosen und weiteren externen Datenströmen kombiniert und gemeinsam optimiert. Um besonders große Einsparpotenziale zu erreichen, lassen sich in ResOpt auch mögliche Teillasten in die Optimierung einbeziehen und lagerbare Zwischenprodukte als eine Art „Energiespeicher“ mitberücksichtigen. „Die Lastverschiebung von 1 MW um nur eine Stunde auf der Zeitachse kann zwischen 15 und 50.000 € pro Jahr einsparen“, so Dr. Olaf Syben, Leiter des Bereichs Optimierung und Energy Analytics bei KISTERS.

Auch die unternehmenseigene Erzeugung von Strom fließt in die Optimierung mit ein. Ist das Optimierungsmodell einmal erstellt, lassen sich damit später weitere Einsparmöglichkeiten analysieren. Um die besonders niedrigen Preise in der Mittagszeit tatsächlich nutzen zu können, muss das Unternehmen bei seinem Energieversorger in einen sogenannten Spot-Vertrag wechseln, bei dem die stündlichen Börsenpreise 1:1 durchgereicht werden.

Mehr Flexibilität als auf den ersten Blick erkennbar

Weil der Anwender in ResOpt vorab festlegen kann, welche Flexibilitäten in seinen Produktionsprozessen vorhanden sind, sind die berechneten Empfehlungen sinnvoll und umsetzbar. Bei der Verlagerung von Produktionslasten in die preisgünstigen Stunden ist es wichtig, nicht nur in den Kategorien „Prozess an“ oder „Prozess aus“ zu denken, sondern auch Teillasten in Betracht zu ziehen. Dabei können lagerbare Zwischenprodukte als Energiespeicher dienen. So erkennen die Unternehmen in ResOpt Einsparmöglichkeiten, die nicht direkt auf der Hand liegen.

Klimaziele kosteneffizient erreichen

Auch für weitere Unternehmen, insbesondere Energieversorger, ist ResOpt eine wichtige und zuverlässige Entscheidungshilfe, die kosten- und CO2-optimale Handlungsoptionen und Zukunftsszenarien aufzeigt. Damit können sie ihre Investitionen auf eine sichere Basis stellen, um beispielsweise erneuerbare Energien so kostengünstig wie möglich zu integrieren, Elektromobilität voranzutreiben, Fernwärmesysteme unabhängiger von fossilen Energieträgern aufzustellen und vieles mehr.

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