Energie.blog Interview zum Portfoliomanagement als Dienstleistung für Dritte: Warum bestehende PFM-Systeme an ihre Leistungsgrenzen stoßen.
30. Januar 2026
Portfoliomanagement wird zur Dienstleistungsplattform – Interview-Insights.
Im Interview mit energie.blog erläutert Steffen Homann, Leiter des Bereichs Trade in der unserer Business Unit Energie, warum sich Portfoliomanagement in der Energiebranche aktuell grundlegend verändert und sich künftig verstärkt als Dienstleistung für Dritte etablieren wird.

Warum der Energiehandel 2026 neue Strukturen braucht: Marktveränderungen und neue Anforderungen.
Die Rahmenbedingungen im Energiehandel haben sich in den letzten Jahren tiefgreifend gewandelt. Klassische Portfoliomanagement-Systeme, die historisch für überschaubare Datenmengen und batch-orientierte Abläufe ausgelegt waren, stoßen zunehmend an ihre Leistungsgrenzen. Heute kennzeichnen den Markt deutlich höhere Handelsfrequenzen, wachsende Datenvolumina und ein hoher Automatisierungsgrad, insbesondere im Kurzfrist- und Intraday-Handel.
„Wenn Portfoliomanagement mit sehr hohen Frequenzen, kurzfristigen Marktreaktionen und automatisierten Handelsstrategien umgehen soll, darf Software nicht zum Engpass werden“, betont Steffen Homann. Die Software muss daher Prozesse steuern, und Menschen sollen diese überwachen, bewerten und Entscheidungen treffen – nicht umgekehrt, wie es historisch oft implizit vorausgesetzt war. „Sie muss skalieren, Lastspitzen abfangen und in Echtzeit konsistente Portfolio-Sichten liefern – unabhängig davon, ob es sich um Eigenhandel oder um die Betreuung von Drittportfolios handelt. Genau deshalb haben wir unser Portfoliomanagement-System BelVis+ PFM mit einem modernen Ansatz von Grund auf neu entwickelt“, erläutert der Bereichsleiter.
Portfoliomanagement als Dienstleistung für Dritte.
Ein zentraler Punkt des Gesprächs ist die zunehmende Bedeutung von Portfoliomanagement als Service für Dritte. Viele Marktteilnehmer wie Stadtwerke, Industrieunternehmen oder kleinere Erzeuger möchten oder können den operativen Energiehandel nicht vollständig selbst abbilden. Gleichzeitig steigen Anforderungen an Marktkommunikation, Risikomanagement und IT-Sicherheit. Dies führt auch dazu, dass Dienstleister Portfoliomanagement-Services mit klaren Governance- und Transparenzanforderungen bereitstellen müssen.
Kunden möchten verstärkt Self-Service-Plattformen, über die sie jederzeit Einblick in ihre Portfoliodaten erhalten. Der klassische Versand von täglichen oder wöchentlichen PDF-Reports ist für volatile Marktsituationen nicht mehr zeitgemäß. Für solche Dienstleistungen sind Mandantenfähigkeit, Konfigurierbarkeit und Schnittstellen essenziell, um Prozesse sauber zu trennen und effizient zu gestalten. Die Portfoliomanagement-Software BelVis+ PFM ist konsequent genau für solche Anforderungen ausgelegt.
Lesen Sie hier das vollständige Interview auf energie.blog:
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